Gastbeitrag

Die Zukunft ist offline.

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Von Dr. Jens Ried

Im Werkraum56 in Marburg treffen zwei Welten aufeinander – das kommt beiden zu Gute. Digitales an der Ladentheke – man stutzt nur kurz, wenn man im Werkraum56 in Marburg mit diesem Slogan begrüßt wird. Steffen Schmidt von splendid spots heißt nicht nur jeden Gast der Eröffnungsfeier persönlich willkommen, sondern erläutert auch gleich die Idee, die hinter diesem Raum steckt.

„Wir wollen die digitale wieder stärker mit der realen Welt vernetzen.“ Steffen Schmidt

„Wir realisieren seit fünfzehn Jahren audiovisuelle Projekte für Industrie und Kunst. Jetzt ist es Zeit für den nächsten Schritt: Wir wollen die digitale wieder stärker mit der realen Welt vernetzen“, erläutert Schmidt.

Das sieht man bereits am Raumkonzept. Eine kleine Theke, eine gelbe Couch – zugleich Namensgeberin für eine neue Podcast-Reihe aus dem Werkraum56 – vier Sessel für Gäste, ein großer Bildschirm, mehr Mobiliar findet sich nicht in den Räumlichkeiten hinter einer breiten Schaufensterfront, in der man es sich auf Sitzkissen gemütlich machen kann.


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„Wir haben uns bewusst dafür entschieden einen Großteil der Fläche offen zu gestalten. Hierdurch entstehen unterschiedliche Arbeits- und Kommunikationsorte und wir haben die Möglichkeit Veranstaltungsformate zu probieren.“, so Clemenz Korn, die zweite Hälfte von splendid spots. Nur ganz hinten, um eine Ecke herum und ein wenig abgeschirmt finden sich vier Arbeitsplätze.

Stilvoll, kreativ, professionell!

Helen Sattler von der Licher Privatbrauerei ist begeistert: „Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Termin mit splendid spots, ab sofort in den neuen Räumlichkeiten: stilvoll, kreativ, professionell - wie das Team selbst.“


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Arbeitsplatz und Showroom, Begegnungsstätte und Innovationsort soll der Werkraum56 sein. Mit mehr als 50 Gästen bei der Eröffnung hat er einen Zweck in jedem Falle erfüllt: Er bringt unterschiedliche Menschen und Branchen zusammen, hier entstehen nicht nur Ideen, hier können sie auch umgesetzt werden.

„Die Frikadellen waren der Hammer!“ Ingo Nauheimer von sumnergroh+compagnie

Jörg Sartorius ist extra aus Bonn angereist. Dem Filmemacher und Kopf hinter dem Podcast „Schlaulicht“ ist etwas aufgefallen: „Die Fußleisten sind ein Statement!“ Korn schmunzelt: „Alles selbst gemacht. Der Raum ist wie unsere Arbeit: Alles von eigener Hand, mit Sorgfalt und Liebe zum Detail.“

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„Wir wenden uns insbesondere an regionale Unternehmer, Kreative und Interessierte, die wir mit Veranstaltungen und Events zu aktuellen Themen in unseren Werkraum56 einladen“, kündigt Schmidt an und wendet sich dann gleich einem der Gäste zu.

Das Konzept von Schmidt und Korn geht an diesem Abend bereits auf: Reale Begegnung und digitale Themen – das zeichnet auch in Zukunft den Werkraum56 aus.